Auf Stress und Druck richtig reagieren

Auf Stress richtig reagieren.

Balance-Helpcenter helfen bei Stress, Erschöpfung und Burnout: Im Jahr 2009 wurde in Löwenstein bei Heilbronn der Grundstein für ganzheitliche Begleitung von Menschen gelegt

Immer mehr Menschen fühlen sich in ihrem Berufsleben und / oder in ihrem Privatleben gestresst. Wer soweit ist, an diesem Zustand etwas ändern zu wollen, der braucht oft professionelle Hilfe. Und genau wie ein Kapitän, der in schwierigen Gewässern einen Lotsen mit an Bord nimmt, damit er ihn führt, gibt es Balance-Lotsen, zertifizierte Präventionsexperten, die in schwierigen Lebenssituationen wichtige Ansprechpartner sind. Im Jahr 2009 wurde in Löwenstein bei Heilbronn der Grundstein für die einmaligen Erfolge der Balance-Helpcenter gelegt. Zahlreiche Menschen, die unter Stress, Erschöpfung und Burnout leiden, haben seither von der ganzheitlichen Begleitung der Balance-Lotsen profitiert. Unter der Federführung von Jürgen Loga und Petra Seiter , beide Auditoren für psychische Gefährdungsbeurteilungen sowie Instituts- und Ausbildungsleiter der Balance-Helpcenter, wurden Präventionskonzepte entwickelt, bundesweite Standards festgelegt. Ein großes bundesweites Netzwerk von Experten, die „Balance-Lotsen“, sind die idealen Partner, wenn es darum geht, Veränderungen erfolgreich zu gestalten.

Menschen, die unter Stress leiden, profitieren von der ganzheitlichen Begleitung

Die Balance-Helpcenter helfen dabei, die individuellen Mechanismen, die zu Stress führen, der krank macht, zunächst zu erkennen. In einem zweiten Schritt geht es darum, Wege zu finden, um Stress abzubauen und das Auftreten von Stress im privaten oder beruflichen Alltag zu verhindern. Entspannter, gelassener und im Ergebnis erfolgreicher den Alltag bewältigen – Ziel von Jürgen Loga, Instituts- und Ausbildungsleiter der Balance-Helpcenter. Wie zunehmend wichtig die Arbeit der Balance-Lotsen ist, macht eine aktuelle Studie der DAK-Gesundheit deutlich. Demnach haben im vergangenen Jahr 2014 psychische Belastungen um 12,5 Prozent zugenommen. Depressionen sind mittlerweile an zweiter Stelle der häufigsten Krankheiten angekommen. Durch ungesunden Stress, der psychische und physische Anspannungen zur Folge hat, kommt es zunächst zu Störungen im Bereich des vegetativen Nervensystems. Hinzu kommen funktionelle Störungen, die ganz unterschiedliche Körpermerkmale zur Folge haben können. Die Reaktion darauf – das Gefühl einer massiven Erschöpfung. Schutzmechanismen greifen, die zu einer Distanz zur Umwelt und zu sich selbst führen. Kommt es dann zu Depressionen, Zweifeln an sich selbst, Kontaktverlust und sinkender Leistungsfähigkeit, kann Hilfe von außen lebenswichtig sein. Es braucht dann jemanden, der einen an die Hand nimmt, zurück ins Leben „lotst“ und dabei hilft, Wirkung und Ursache zu erkennen, um dann die Balance wieder herzustellen.

Bild: © Nomad_Soul – Fotolia.com