Burnout vorbeugen mit Balance-Helpcenter

Burnout vorbeugen.

Dauerhaft negativer Stress kann zu einem ernsthaften gesundheitlichen Problem werden. Vorbeugung hilft, den Zusammenbruch unter dauerhafter Anspannung zu vermeiden

Wer unter einem Burnout Syndrom leidet, der befindet sich in einer Lage, aus der er alleine oft nicht mehr herauskommt. Die Balance-Helpcenter, anerkannte und zertifizierte Einrichtungen, die dabei helfen, den Ursachen für Burnout und ungesundem Stress auf den Grund zu gehen. Das liegt vor allem auch daran, dass die Symptome durch chronischen Stress und dauerhafte Überlastung häufig nicht mit ihrer Ursache in Verbindung gebracht werden. Ein klassischer Burnout hat viele Gesichter: Er zeigt sich in Merkmalen wie Kopfschmerzen, nervösem Augenlidzucken, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, übermäßigem Alkoholkonsum oder Rückenproblemen und kann sich schnell negativ auf das Familien- und Beziehungsleben der Betroffenen auswirken. Dabei ist es bei ausreichender Sensibilisierung für das Phänomen „Burnout“ einfach vorzubeugen und mit Achtsamkeit gegenüber den eigenen Grenzen auf Dauer für Entlastung der gestressten Psyche zu sorgen. Sich bewusst werden über Ursache und Wirkung, für Ausgleiche schaffen und lernen, auch einmal „Nein“ zu sagen.

Burnout: Balance-Helpcenter helfen, den Ursachen auf den Grund zu gehen

Mehr Bewegung ist oft ein erster Schritt. Der Mensch ist nicht zum Arbeiten im Sitzen gemacht. Die Physiognomie unserer körperlichen Entwicklung ist auf Bewegung ausgerichtet. Wer dauerhaft in einer sitzenden Position seinen Alltag verbringt, verhält sich defacto „unnatürlich“, mit deutlichen Auswirkungen auf Körper und Geist. Deshalb spielt die Bewegung bei der Prävention von Burnout Symptomen eine bedeutende Rolle, idealerweise an der frischen Luft. Kurze Strecken zu Fuß und nicht mit dem Auto bewältigen, bewusst eine halbe Stunde spazieren gehen, ganz ohne Druck, ein wenig joggen oder Fahrrad fahren verbessert die Stimmung, entspannt die Muskulatur und schüttet Endorphine, Glückshormone, aus. Sich bewusst Ruheinseln und Rückzugsmöglichkeiten schaffen ist eine geeignete Methode, um dem Burnout effektiv vorzubeugen. Auch wenn es in Zeiten von Smartphone, TV und Internet schwierig ist, sich abzuschotten, kann eine Auszeit von einer viertel oder einer halben Stunde ganz wesentlich zu Entspannung und innerer Ruhe beitragen. Augen zu und abschalten, das hilft dabei, dem Stress und der Überforderung keine Chance zu geben. Ausreichend Schlaf hat dabei ebenfalls viel positiven Einfluss. Das kann auch mal ein Mittagsschläfchen sein, das insgesamt jedoch nicht länger als 10 bis 20 Minuten dauern sollte, um nicht in einen Tiefschlaf zu verfallen, der den Kreislauf lahm legt. Leichte Lektüre und sanfte Fernsehunterhaltung fördern den Nachtschlaf eher als ein nervenaufreibendes Programm. Auch Alkohol und deftiges Essen stören die Nachtruhe und bereiten den Nährboden, auf dem tagsüber Stress gedeihen kann.

Burnout vorbeugen: Bewusstsein schaffen, Weichen stellen

Einen Gang zurückschalten, das geht auch bei der Ernährung. Wer bewusst in Ruhe isst und Essen nicht zur Nebensache werden lässt, tut seinem Körper und seiner gestressten Psyche einen Gefallen. Auch speziell für die Partnerschaft oder die Familie reservierte Zeit, gemeinsame Unternehmungen, am besten fest geplant für einen Tag oder Abend in der Woche, schaffen Rituale, von denen die Partnerschaft und die Seele einer stark beanspruchten Persönlichkeit gleichermaßen profitieren. Zu einem solchen Ritual kann auch ein geplanter arbeitsfreier Tag in der Woche gehören. Den Sonntag bewusst freihalten, das lässt Erholung zu. Im Terminkalender lassen sich nicht nur Verpflichtungen festhalten sondern zugleich Handy-freie Zeiten sowie Zeiten für Spaß- und Ablenkung. Patienten mit Burnout helfen zudem Entspannungsübungen wie Yoga oder autogenes Training, um ins innere Gleichgewicht zurückzufinden. Dazu raten zum Beispiel die Experten des Balance-Helpcenters, die mit ihren Klienten gezielt üben, einen Gang zurückzuschalten und den im Hamsterrad des Alltags gefangenen Patienten das Ausruhen neu beizubringen.

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