Erfolgreiche Veranstaltung bei der IHK Heilbronn/Franken

Über 140 Firmen haben sich am 29. Januar über die neuesten Erkenntnisse zur psychischen Gefährdung am Arbeitsplatz informiert. Jürgen Loga, einer der Auditoren mit der meisten Erfahrung im Bereich der psychischen Gefährdungsbeurteilung, moderierte die wohl einmalige Kombination von Expertenvorträgen und informierte im Vorfeld vorab über die grundsätzliche Vorgehendweise.

Rechtsanwältin Bettina Hahn betonte danach in ihrem Vortrag, dass Arbeitgeber eine Fürsorgepflicht haben und Arbeitnehmer und Betriebsräte das Recht haben, diese gesetzlichen Anforderungen umzusetzen. Gleichzeitig betonte sie, dass eindeutig eine Haftung bei Nichtdurchführung für ALLE Arbeitgeber besteht – und zwar sowohl gegen über den Krankenkassen also auch gegenüber der Berufsgenossenschaften und der Rentenversicherung.

Elke Bindl von der Gewerbeaufsicht schilderte anschaulich, wie eine Überprüfung abläuft und welche Anforderungen aus Sicht der Gewerbeaufsicht bestehen. Dazu gehören Dokumentationen und klar strukturierte, umgesetzte Nachfolgemaßnahmen.

Michael Groß von der deutschen Rentenversicherung stellte Präventionsmöglichkeiten der Rentenversicherung vor – und betonte auf Nachfragen nochmals, dass Arbeitgeber davon ausgehen müssen, dass eine nicht korrekt durchgeführte psychische Gefährdungsbeurteilung zu finanziellen Konsequenzen führen wird.

Die Veranstaltung wurde von Volker Kleinert, einem der bekanntesten Balance-Lotsen in Hessen abgeschlossen. Am Beispiel  der Firma Aschenbrenner GmbH zeigte er auf, wie eine Umsetzung von BPM und PsyGB zu einem nachhaltigem Unternehmenserfolg führen wird. Der Geschäftsführer, Markus Lauer, schilderte dazu seine Erfahrungen und betonte die die deutliche Kosteneinsparung bzw. das daraus sich entwickelnde Umsatzplus, da Mitarbeiter zuverlässiger, loyaler und kreativer arbeiten.

Interessierte Teilnehmer können bei der IHK Heilbronn/Franken Handouts von der Veranstaltung einfordern.