Körpersignale: Endlich gibt es Hilfen bei Tinnitus

In Deutschland kennt jeder 7. Deutsche den Tinnitus aus eigener Erfahrung. Auch bei Arbeitnehmern ist der Begriff Ohrenpfeifen bzw. Ohrensausen deshalb ein Thema. Ständige Geräusche ob beim Einschlafen, Arbeiten oder Nachdenken sind für viele Betroffene sehr belastend. Experten erkennen im Tinnitus ein Körpersignal. Es zeigt, dass die psychische Gesundheit bei dem Betroffenen gefährdet ist. Als Arbeitgeber muss man nicht hilflos zuschauen, sondern kann dafür sorgen, dass dem Betroffenen geholfen wird. Dazu sollten Sie jedoch die Hintergründe genauer kennen. Mehr dazu lesen Sie hier.

300.000 Fälle werden jedes Jahr gemeldet − die Krankenkassen gehen davon aus, dass circa 15 % der Bevölkerung regelmäßig mit Tinnitus zu tun haben. Zusätzlich gibt es noch zahlreiche Betroffene, bei denen das Ohrenpfeifen nur sporadisch auftritt. Weil die Belastung oft als nicht so störend empfunden wird, gehen viele nicht zu einem Arzt, und es besteht daher eine hohe Dunkelziffer. Der Begriff Volkskrankheit ist deshalb passend! Ergänzend dazu stellen HNO-Ärzte fest, dass der Tinnitus mit steigender Belastung und höherem Alter zunimmt.

Tinnitus tritt ab Lebensmitte verstärkt auf
Betrachtet man die Zahlen der Krankenkassen, bestätigt sich diese Aussage: Tinnitus trifft vor allem Menschen in der Lebensmitte. Die Fallzahlen der Betroffenen steigen besonders in der Altersgruppe der 45- bis 55-Jährigen an. Die vorliegenden Daten, die die nachfolgende Grafik darstellt, geben zu erkennen, dass Frauen öfter betroffen sind als Männer. Zwar sind die Daten auf die Region Sachsen und Thüringen bezogen, erlauben aber dennoch Rückschlüsse auf das gesamte Bundesgebiet.

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