Psychische Belastungen vermeiden: Gefährdungsbeurteilung

Psychische Belastungen meiden.

Hintergründe, Struktur und Ablauf einer psychischen Gefährdungsbeurteilung

Mit der Erweiterung des Arbeitsschutzgesetzes fordert der Gesetzgeber seit nunmehr einem Jahr vom Arbeitgeber, die Arbeit so zu gestalten ist, „dass eine Gefährdung für das Leben sowie die physische und psychische Gesundheit möglichst vermieden und die verbleibende Gefährdung möglichst gering gehalten wird“ (§ 4 Nr. 1 des Arbeitsschutzgesetzes). „Damit wurde die Beurteilung psychischer Belastungen erstmals auf eine feste Gesetzesgrundlage gestellt. Psychische Belastungen müssen in gleicher Weise beurteilt und minimiert werden wie physische Belastungen“, fordert Jürgen Loga, Auditor für psychische Gefährdungsbeurteilungen sowie Instituts- und Ausbildungsleiter des Balance Helpcenter Heilbronn. Es sei Aufgabe der Arbeitgeber, die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen. Immer mehr Unternehmer begreifen die psychische Gefährdungsbeurteilung als Chance. Sie hilft, Haftungsrisiken zu reduzieren und interne Abläufe zu optimieren.

Balance Helpcenter: Psychische Gefährdungsbeurteilung als Chance begreifen

Denn: Wird ein Arbeitnehmer aufgrund einer Depression, aufgrund von Stress oder Erschöpfung krank, dann kann durch die Gewerbeaufsicht kontrolliert werden, ob eine psychische Gefährdungsbeurteilung vorliegt. Ist dies nicht der Fall, haftet der Arbeitgeber. Krankenkasse, Berufsgenossenschaft oder Rentenversicherung können den Arbeitgeber in Haftung nehmen, was erhebliche Kosten zur Folge haben kann. In den Balance Helpcentern stehen im Blick auf die psychische Gefährdungsbeurteilung kompetente Ansprechpartner für zahlreiche Unternehmen in ganz Deutschland zur Verfügung. Der Gesetzgeber fordert über die psychische Gefährdungsbeurteilung hinaus geeignete präventive Maßnahmen und Planungen. Anfang 2015 haben Studien der Techniker Krankenkasse (TK) und der DAK-Gesundheit in diesem Zusammenhang für große Aufmerksamkeit gesorgt.

Balance Helpcenter: Kompetenter Ansprechpartner für Arbeitgeber

Die DAK-Gesundheit hat festgestellt, dass im Jahr 2014 psychische Belastungen um 12,5 Prozent zugenommen haben. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Depressionen mittlerweile an zweiter Stelle der häufigsten Krankheiten angekommen sind. Auch die Techniker Krankenkasse verzeichnet eine erhebliche Steigerung der Krankschreibungen aufgrund psychischer Probleme. Klare Aussage: 20 Prozent der Erkrankungen begründen sich auf Depressionen und Ängste. Über sieben Prozent der gemeldeten Fehltage sind darauf zurückzuführen. Damit wird die Volkskrankheit „Depression“ immer mehr auch zu einem erheblichen volkswirtschaftlichen Problem. Ganzheitliche Lösungen, die den Mensch und auch die Organisation in den Blick nehmen, helfen dabei, aus Krisen Chancen zu entwickeln. Ziel ist es, die Balance wieder herzustellen. So wurden Anlaufstellen geschaffen, in denen Experten helfen: die Balance Helpcenter. Nicht umsonst ist das Netzwerk der Balance-Auditoren für immer mehr Arbeitgeber ein kompetenter Partner, wenn es um die psychische Gefährdungsbeurteilung geht.

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