So vermeiden Sie das größte Haftungsrisiko bei der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen

Gefährdungsbeurteilung hilft Stress zu vermeiden.Der Gesetzgeber verlangt ausdrücklich von jedem Arbeitgeber, der mindestens einen Arbeitnehmer sozialversicherungsrechtlich beschäftigt, eine Gefährdungsbeurteilung hinsichtlich psychischer Belastungen. Mittlerweile gibt es zahllose Vorgehensweisen, die allerdings sehr oft nicht von den Aufsichtsbehörden nicht akzeptiert werden. Mit gravierenden Konsequenzen: Tritt dann ein Schadensfall ein, besteht dann ein echtes Haftungsrisiko aufgrund der nichtkonformen Vorgehensweise.

Dabei haftet an erster Stelle nicht der Arbeitgeber (also zum Beispiel der Geschäftsführer oder der Vorstand), sondern der unmittelbare Vorgesetzte, der die Personalverantwortung hat!

Wichtig: Dazu muss nicht ein schriftlicher Arbeitsvertrag zwischen Arbeitgeber und Vorgesetztem bestehen: Es reicht schon aus, dass der Vorgesetzte gegenüber dem Arbeitnehmer als Ansprechpartner dient, dass daraus eine Haftungssituation entsteht.

Kommt es im Schadensfall zu einer Überprüfung durch das Aufsichtspersonal (in der Regel die Gewerbeaufsicht), dann wird vor allem die Dokumentation der durchgeführten Gefährdungsbeurteilung kontrolliert. Überprüfen Sie daher unbedingt, ob Ihre Gefährdungsbeurteilung wie folgt dokumentiert wurde:

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